Navigationsbereich Home und Kontakt Logo Wyss GartenHaus
Stiefmütterchen (Viola-Wittrockiana-Hybriden)Schwertfarn (Nephrolepis exaltata Bosten)Orchidee Epicattleya 'Fireball'

Setzholz
Suchen:

Suche starten

Wyss Samen und Pflanzen AG
Schachenweg 14 c
CH-4528 Zuchwil
Telefon +41 32 686 68 68
Fax +41 32 686 68 00
gartenhaus@wyss-blumen.ch

Impressum
Aktualisiert 3.9.2010

 

 

Service > Pflanzenporträts

Dürfen wir vorstellen:

Geranie – Duftgeranie (Pelargonium) 
Zitronengeranie (Pelargonium citriodorum)

Zu den Duftgeranien zählen verschiedene Arten der Gattung Pelargonium, z. B. Pelargonium crispum (Zitronengeranie), Pelargonium tomentosum (Pfefferminzgeranie), Pelargonium odoratissimum (Apfel- oder Zitronengeranie), Pelargonium graveolens (Rosengeranie), Pelargonium fragrans (Fichtennadeln). Duftgeranien gehören zur Familie der Storchschnabelgewächse (Geraniaceae). Die Wildformen der Duftgeranien stammen aus Südafrika. Weiter gezüchtet und nach verschiedenen Duftkriterien selektioniert wurden sie vor allem in England. Gemeinsam haben alle Duftgeranien, dass ihre Blätter (besonders nach Reiben) einen intensiven Duft verströmen. Das Laub hat Drüsenhaare, die bei Berührung den Duft abgeben. Die Düfte variieren von Minze, Orangen, Zitronen, Äpfeln, Pfirsich, über Rosen bis zu verschiedenen Gewürzen. Duftgeranien haben auch ein ansprechendes Äusseres. Verschiedene Grüntöne und bunte Blätter mit weissem oder gelbem Rand oder einem braunen Ring in der Blattmitte kommen vor. Die Blattstruktur ist von kratzig rau, fast klebrig bis samtig weich behaart. Die Blätter können rundlich sein, ähnlich der Balkongeranie, aber auch mehr oder weniger tief eingeschnitten oder handförmig gelappt. Züchtungen mit Pelargonium crispum weisen oft ein fast gekraust wirkendes Blatt auf. Viele Duftgeranien haben eher kleine Blätter, und die Blüten scheinen im Verhältnis gross. Die Blüten sind weiss, lila, rosa bis rot und purpur, oft mit einem dunklen Auge. Sie sind nicht so auffallend wie die der Blütengeranie. Dennoch sind sie mit ihrer Zartheit eine Zierde. Blütezeit ist Mai bis September. Der Wuchs kann aufrecht sein, 20 - 100 cm hoch. P. fragrans gehört zu den schwach wachsenden Duftgeranien und wird nur etwa 20 cm hoch. P. graveolens und P. ficifolium sind recht starkwüchsig und können 60 - 100 cm hoch werden. Oft verholzen die Triebe im Alter. Die Wuchsform von P. tomentosum und P. odoratissimum ist eher nieder liegend. Sie sind deshalb ideal für Ampeln. Duftgeranien mögen im Sommer einen sonnigen bis halbschattigen Standort im Freien. Es ist auch möglich, sie in einem Zimmer am Fenster ohne direkte Sonneneinstrahlung zu halten. Dann empfiehlt es sich jedoch, nur eine Pflanze einer Art zu halten. Die Duftmischung verschiedener Arten könnte für empfindliche Nasen zuviel sein. Die Arten mit samtig weichem Blatt bevorzugen Halbschatten. Arten mit einem harten Blatt sind sonnenverträglicher. Duftgeranien sind nicht winterhart. Im Winter müssen sie in einem hellen, nicht zu warmen Raum (8 - 12 ° C) stehen. Je kühler sie stehen, umso weniger muss gegossen werden. Gut gedeihen die Pflanzen in einer durchlässigen, eher sandigen Balkonpflanzenerde. Es reicht, in der Hauptwachstumszeit von April/Mai bis August alle 3 - 4 Wochen einen Flüssigdünger zu verabreichen. Auch ein Vorratsdünger, im Frühling verteilt, genügt in der Regel für eine Vegetationszeit. Einige Duftgeraniumarten wie die Zitronen- oder Apfelgeranie können zum Würzen von Speisen und Tees verwendet werden. Andere Arten oder Sorten wie Pelargonium x citrosmum ‚Lemon Tree’ oder eine Duftpelargonie, die unter der Bezeichnung ‚Moskito-Schocker’ im Handel ist, werden als Mückenschutz empfohlen. Der Duft der Blätter soll Insekten fernhalten. Aus P. capitatum und P. graveolens, die nach Rosen duften, wird Geraniumöl gewonnen. Dieses gilt als Ersatzstoff für das wesentlich teurere Rosenöl und kommt in der Kosmetikindustrie zum Einsatz. Duftpelargonien lassen sich ins Kräuterbeet integrieren, sind aber auch ideale Partner zu Sommerflor. Gefahr bei Duftgeranien: Wer einmal mit 2, 3 Arten begonnen hat, kann bald vom Sammelfieber befallen werden, und der Balkon oder die Terrasse wird in der Folge von Unmengen verschiedenster Töpfe dieser Pflanzen bevölkert sein. 

Zurück zur Übersicht

Nach oben


Gartencenter in:
Aarau, Bern, Buttisholz, Muttenz, Oberwil, Volketswil, Zuchwil

 






Machen Sie mit!
Interessiert Sie eine bestimmte Pflanze? Sie können uns online eine Pflanze vorschlagen – wir schreiben darüber.

Pflanze für Porträt vorschlagen

 

 

 

 

Zur Startseite Kontaktformular aufrufen