Navigationsbereich Home und Kontakt Logo Wyss GartenHaus
Stiefmütterchen (Viola-Wittrockiana-Hybriden)Schwertfarn (Nephrolepis exaltata Bosten)Orchidee Epicattleya 'Fireball'

Setzholz
Suchen:

Suche starten

Wyss Samen und Pflanzen AG
Schachenweg 14 c
CH-4528 Zuchwil
Telefon +41 32 686 68 68
Fax +41 32 686 68 00
gartenhaus@wyss-blumen.ch

Impressum
Aktualisiert 3.9.2010

 

 

Service > Pflanzenporträts

Dürfen wir vorstellen:

Funkie, Herzblattlilie (Hosta) 
Funkie, Herzblattlilie (Hosta tardyana) 'June'

Über Hosta, deutsch Funkien oder Herzblattlilien, gibt es ganze Bücher und Clubs und Interessengemeinschaften, die sich mit dieser Pflanze befassen. Es gibt hunderte, wenn nicht tausende von Sorten, und es entstehen immer neue. Für einzelne Sorten werden Liebhaberpreise bis zu 400 € bezahlt. Hosta gehörten ursprünglich zur Familie der Liliengewächse. Nun haben sie eine eigene erhalten, die Familie der Hostaceae. Ursprünglich stammen die meisten Hosta aus dem Bergland der japanischen Insel Honshu. Wenige aus anderen Teilen Japans, China und Korea. Vor etwa 200 Jahren sind die ersten Pflanzen zu uns gekommen. Zahlreiche Züchtungen sind vor allem in den USA, England und Japan entstanden. Um sich in der Sortenvielfalt zurechtzufinden, muss man Hosta-Experte sein. Wichtige Unterscheidungsmerkmale sind die Anzahl der Blattadern, der Querschnitt des Blattstängels und die Blütenanordnung. Die Funkie wächst ursprünglich an Waldrändern und auch auf feuchten Wiesen. Sie bevorzugt einen frischen, eher feuchten Boden mit gutem Wasserabzug. Am meisten Sonne ertragen grünlaubige Sorten. Die panaschierten Sorten bevorzugen einen halbschattigen bis schattigen Standort. Auch die blaublättrigen Sorten behalten ihre Farbe im Schatten besser. Doch ein zu schattiger Standort kann die schöne Ausfärbung der Blätter beeinflussen. Es gibt Sorten, die nur mit etwas Sonne ihre Gelbfärbung behalten. Im Schatten werden sie schnell grün. Auch ist der Blütenreichtum im starken Schatten eingeschränkt. Zuviel Sonne kann aber Hosta-Blätter verbrennen. Um den Boden gleichmässig feuchten zu halten, kann man die Erde um die Hostas mit Mulch oder Holzhäcksel abdecken. Bei Funkien sind es die dekorativen Blätter, die die Pflanze interessant machen. Die Blüten werden manchmal ob all dem Blattschmuck fast vergessen. Je nach Art und Sorte ist das Blatt in der Form, Grösse oder Farbe recht unterschiedlich. Es kann schmal lanzettlich bis breit herzförmig sein, gewellt oder glatt, klein bis riesig. Die Farben reichen von gelbgrün über blaugrün bis zu zweifarbigen Blättern mit unterschiedlichen Zeichnungen in Grün, grünblau mit verschiedenen weissen und gelben Tönen. Die Grösse der Pflanze kann recht unterschiedlich sein. Es gibt Hostas mit einer Höhe von etwa 10 cm und einer Breite von maximal 15 cm. Andere hingegen erreichen 150 cm und nehmen eine Fläche von 1 m2 und mehr ein. Die meisten Hosta-Sorten werden 40 bis 60 cm hoch. Die hohen und eindrucksvollen Funkien gehören meist zu der Art der Hosta sieboldiana, der Blaublattfunkie. Die Blütezeit liegt in den Monaten Juni bis September. Die Farbe beschränkt sich hier auf weiss und lila bis violett in allen Schattierungen. Die Blüten sind glockenförmig und sitzen zu mehreren an einem aufrechten Stängel. Die Stängel überragen die angegebenen Blatt-Höhen. Viele der weiss blühenden Sorten verströmen einen betörenden Duft. So hat die Lanzenfunkie Hosta lancifolia ihre eigene Geschichte. Sie ist in Korea beheimatet. Dort wird sie angebaut, um aus den Blüten den Grundstoff für das Hauptingredienz des koreanischen Parfums Nogodan zu produzieren. Die Funkie ist eine Staude. Sie hat mit ihren auffälligen Blättern meist einen starken Auftritt in der Rabatte. Deshalb passen vor allem Stauden dazu, die sich in Höhe und Blatt unterscheiden, z. B. Gräser, Farne, Silberkerzen (Cimicifuga), Prachtspieren (Astilben), Geissblatt (Aruncus), Taglilien (Hemerocallis). Hostas mit hellem Laub sind ideal für schattige Orte, bringen sie doch auch ohne Blüte das ganze Jahr etwas Licht in diese Ecken. Funkien sind auch wunderschöne Kübelpflanzen. Gerade vor Bauernhäusern kann man oft stattliche Exemplare in Töpfen bewundern. Ebenso haben Floristen den Wert dieser Pflanze entdeckt. Seien es die unterschiedlichen Blätter, die als schmückendes Grün in Sträussen zu finden sind oder die Blüten. Funkien sind sehr langlebige und robuste Blattschmuckstauden. Sie brauchen kaum Pflege. Einziger Nachteil ist, dass sie von Schnecken geliebt werden. Speziell im Frühjahr beim Austrieb ist darauf zu achten. Am wenigsten anfällig auf Schneckenfrass sind die blaublättrigen Sorten. Diese haben meist ein dickes Blatt, das oft mit einem wachsartigen Film überzogen ist, der die Blaufärbung unterstreicht. Der Austrieb der Funkie im Frühjahr ist April/Mai. Deshalb sind sie ideale Partner für Blumenzwiebeln. Die Blüten der Blumenzwiebeln haben so reichlich Zeit, vorher ihre Schönheit zwischen den noch schlafenden Funkien zu entfalten, und wenn die Blätter der Hostas erscheinen, ist die Blüte der Blumenzwiebeln vorbei und das vergilbende Laub wird von den Hostas verdeckt. Auch im Herbst, wenn die Hostas sich in den Winterschlaf zurückziehen, schenken sie uns mit ihrer goldbraunen Herbstfärbung der Blätter nochmals einen schönen Anblick. 

Zurück zur Übersicht

Nach oben


Gartencenter in:
Aarau, Bern, Buttisholz, Muttenz, Oberwil, Volketswil, Zuchwil

 






Machen Sie mit!
Interessiert Sie eine bestimmte Pflanze? Sie können uns online eine Pflanze vorschlagen – wir schreiben darüber.

Pflanze für Porträt vorschlagen

 

 

 

 

Zur Startseite Kontaktformular aufrufen