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Aktualisiert 3.9.2010

 

 

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Bartblume (Caryopteris x clandonensis) 
Bartblume (Caryopteris x clandonensis) 'Grand Bleu'

Caryopteris, auf Deutsch Bartblume, gehört zur Familie der Eisenkrautgewächse (Verbenaceae). Die Gattung Caryopteris zählt nur sechs verschiedene Arten. All diese sind sommergrüne, aufrecht oder nieder liegende Sträucher oder Kräuter. Beheimatet sind sie in Asien. Am häufigsten anzutreffen ist hier Caryopteris x clandonensis, eine Kreuzung zwischen Caryopteris incana und Caryopteris mongholica. Diese Bartblume hat lanzettliche 6 - 10 cm lange, wenig gezähnte Blätter. Das Laub ist auf der oberen Seite tiefgrün, auf der Unterseite graugrün behaart und duftet herb-aromatisch mit zitroniger Note. Die Blüten sind je nach Sorte hell- bis dunkelblau und sitzen in verzweigten Rispen am Ende der Triebe. Sie erscheinen von August bis September am einjährigen Holz. Durch regelmässigen Rückschnitt verblühter Zweige kann die Blütezeit bis in den November verlängert werden, wenn das Wetter mitspielt. Die Pflanze wächst buschig aufrecht und kann bis 1 m hoch werden. Der Standort dieses Kleinstrauchs sollte sonnig und geschützt sein, der Boden humos und durchlässig, evtl. mit Sand angereichert. Staunässe ist unbedingt zu vermeiden; Trockenheit hingegen verträgt die Bartblume recht gut. In raueren Gegenden gibt man der Bartblume einen Winterschutz, indem man die Pflanze mit Stroh, Laub oder Tannästen abdeckt. In der Regel friert die Pflanze bei uns im Winter ganz zurück. Die Triebe werden im Frühjahr ganz zurück geschnitten, und die Bartblume treibt dann aus dem Wurzelstock neu aus. So behandelt gehört sie in die Gruppe der Halbsträucher, da sie kein bestehendes Holz bildet. Da man sehr oft erst im Herbst auf die hübsch blühende Pflanze in den Fachgeschäften aufmerksam wird, wird sie meist auch zu dieser Jahreszeit gepflanzt. Doch gerade dann sollte ein entsprechender Winterschutz gegeben werden, da die Pflanze bis zum Winter kaum mehr die Möglichkeit hat, genügend neue Wurzeln zu bilden und gut anzuwachsen. Eine Pflanzung im Frühjahr ist weniger riskant, da die Bartblume so das ganze Jahr Zeit hat, genügend Wurzelwerk zu bilden. Das Blau der Bartblume lässt sich sehr gut mit Rosen kombinieren. Ebenso ist die Bartblume für viele Blütenstauden ein idealer Partner. Zusammen mit Sommerflor ergeben sich ebenfalls hübsche Gartenbilder, und auch in Kombination mit Steinen und in grösseren Steingärten kommt der Charakter der Pflanze sehr gut zur Geltung. Die Wirkung ist dann mediterran und der aromatische Duft der Blätter trägt zu diesem Bild noch mit einer weiteren Sinnesebene bei. Optimal kommt dieser Duft zur Geltung, wenn sich die Pflanzen in der Nähe von Sitzplätzen und Wegen befinden, wo man im Vorbeigehen die Pflanze berührt und so eine Duftwolke auslöst. Die Bartblume ist eine vielseitig einsetzbare Pflanze und als blauer Herbstblüher im Garten sehr wertvoll. 

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