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Aktualisiert 3.9.2010

 

 

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Feuerdorn (Pyracantha) 
Feuerdorn (Pyracantha)

Der Feuerdorn mit botanischem Namen Pyracantha ist eine Gattung die zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) gehört. Pyracantha beinhaltet 9 Arten. Die Heimat ist je nach Art von Südosteuropa bis Südostasien. Die bei uns im Handel angebotenen Sorten stammen meist von der Art P. coccinea ab, dem Mittelmeer-Feuerdorn. Alle Feuerdorn-Arten wachsen als immergrüne Sträucher oder kleine Bäume mit einer Wuchshöhe von 4 - 6 m. Die bei uns üblichen Sorten erreichen Höhen von 1.5 - 4 m, wenn sie nicht geschnitten werden. Die Zweige des Feuerdorns sind stark bedornt. Die kleinen kurz gestielten bis ungestielten Blätter sind wechselständig oder in Büscheln am Zweig angeordnet. Die Blättchen sind eiförmig bis lanzettlich, glänzend dunkelgrün und der Blattrand ist glatt bis gekerbt. Nach sehr kalten Wintern wird das Laub im Frühling braun und fällt ab. Die weissen bis cremefarbenen Blüten haben einen ausgeprägten, sehr speziellen Duft und erscheinen von Mai bis Juni in schirmartigen Trauben. Die Blütchen sind fünfzählig. Ab September reifen die Beeren, botanisch gesehen Steinfrüchte, je nach Art und Sorte in den Farben gelb, orange bis rot aus. Der Feuerdorn ist anspruchslos und verträgt sehr gut Trockenheit. Ein sonniger Standort ist aber Bedingung. Ein zu schattiger und nasser Standort führt zu Feuerdornschorf. Die davon befallenen Beeren schrumpfen und fallen ab. Einzelne Sorten wie Mohave oder Red Column gelten als resistent gegen diese Krankheit. Wegen seiner attraktiven Blüte im Frühsommer und seines lange haltenden Beerenschmucks im Herbst ist der Feuerdorn ein beliebtes Ziergehölz für den Garten, wunderschön in Einzelstellung. Wegen seines dichten Wuchses mit dornig bewehrten Zweigen kann er auch gut als abwehrende Hecke verwendet werden. Und obwohl der Feuerdorn keine Kletterpflanze ist, lässt er sich problemlos zu einem Spalier ziehen, um eine kahle Mauer zu verschönern. Der Feuerdorn ist sehr gut schnittverträglich und lässt sich daher in die unterschiedlichsten Formen bringen. Ferner lässt sich der Feuerdorn als attraktive Bonsaipflanze ziehen. Auch wenn der Feuerdorn bei uns nicht einheimisch ist, wird er von diversen Vögeln als Futterpflanze und Nistgelegenheit gerne genutzt. Die Vogelnester sind im dichten, mit Dornen bewehrten Gebüsch vor Feinden gut geschützt. Obwohl die Früchte Nahrung für die Vögel sind, sind sie für Menschen leicht giftig. Vergiftungen können vor allem bei Kleinkindern auftreten. Ein Verzehr führt zu Magen-Darm-Beschwerden. Ein Nachteil der Pflanze ist seine Anfälligkeit auf die Krankheit Feuerbrand. In einzelnen Kantonen sind der Anbau und das Pflanzen des Feuerdorns verboten (siehe Verordnung des EVD über verbotene Pflanzen SR 916.205 www.db-acw.admin.ch/pubs/wa_fb_05_div_1376_d.pdf) 

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