Navigationsbereich Home und Kontakt Logo Wyss GartenHaus
Stiefmütterchen (Viola-Wittrockiana-Hybriden)Schwertfarn (Nephrolepis exaltata Bosten)Orchidee Epicattleya 'Fireball'

Setzholz
Suchen:

Suche starten

Wyss Samen und Pflanzen AG
Schachenweg 14 c
CH-4528 Zuchwil
Telefon +41 32 686 68 68
Fax +41 32 686 68 00
gartenhaus@wyss-blumen.ch

Impressum
Aktualisiert 3.9.2010

 

 

Service > Pflanzenporträts

Dürfen wir vorstellen:

Berberitze, Gemeine (Berberis vulgaris) 
Berberitze, Gemeine (Berberis vulgaris)

Die Gemeine Berberitze, auch Sauerdorn genannt, gehört zur Familie der Berberitzengewächse (Berberidaceae). Die Gattung Berberis umfasst etwa 450 Arten. Die Gemeine Berberitze kommt in ganz Europa, ausser auf den Britischen Inseln und in Skandinavien, und im Osten bis in den Kaukasus vor. Bei der Getreide anbauenden Landwirtschaft sind Berberis vulgaris nicht gerne gesehen, denn sie sind Zwischenwirt für den gefürchteten Getreiderost. Deshalb wurden diese Pflanzen schon früh von den Bauern bekämpft und in Europa stellenweise fast ausgerottet, zum Leidwesen derer, die die Früchte für die Herstellung von Konfitüre sammelten. Die Berberitze ist ein sommergrüner Strauch und erreicht eine Höhe von ca. 3 m. Die Dornen sind zu 1 - 7 angeordnet. Es sind umgewandelte Blätter. Aus deren Achseln wachsen rosettenförmig die kleinen Laubblätter. Die Rinde ist aussen gelblich braun bis grau, innen leuchtend gelb. Die kleinen, gelben, halbkugeligen Blüten sind in 5 - 7 cm langen, hängenden Trauben mit bis zu 30 Einzelblütchen angeordnet und erscheinen von Mai bis Juni. Sie haben einen starken, eher unangenehmen Duft. Die daraus entstehenden bis 1 cm länglichen Beeren sind rot und essbar. Sie reifen ab August bis November. Ein Sammeln nach den ersten Nachtfrösten lässt die Beeren im Genuss milder werden. Am besten gedeiht die Berberitze auf einem kalkhaltigen trockenen und sandigen Boden an sonniger bis leicht schattiger Lage. Wild wächst sie oft in Hecken oder an Waldrändern. Neben der Gemeinen Berberitze werden viele Berberitzenarten, auch immergrüne, als Ziersträucher im Garten genutzt. Berberitzen sind, mit Ausnahme der Früchte und Samen, leicht giftig. Eine Einnahme kann zu Nasenbluten, Benommenheit, Atembeschwerden, Magen- und Darmbeschwerden sowie Reizungen von Haut und Augen führen. Eine Einnahme von sehr hohen Dosen kann zu einem tödlichen Atemstillstand führen. Wie viele Giftpflanzen wird auch die Berberitze als Heilpflanze, unter anderem bei Verdauungs- und Harnwegbeschwerden, angewendet. Die essbaren, leicht säuerlich schmeckenden Beeren sind sehr vitaminreich und können frisch zur Konfitürenbereitung genutzt werden oder wie Rosinen getrocknet als Beilage zu Müesli. In orientalischen Ländern, vor allem im Iran, werden die Früchte häufig zum Kochen verwendet, zusammen mit Reis, Fisch und Fleisch. Rinde und Wurzeln wurden früher zum Gelbfärben von Stoffen, Leder und Holz gebraucht. Das sehr harte Holz der Berberitze fand Verwendung für Einlege- und Drechselarbeiten. 

Zurück zur Übersicht

Nach oben


Gartencenter in:
Aarau, Bern, Buttisholz, Muttenz, Oberwil, Volketswil, Zuchwil

 






Machen Sie mit!
Interessiert Sie eine bestimmte Pflanze? Sie können uns online eine Pflanze vorschlagen – wir schreiben darüber.

Pflanze für Porträt vorschlagen

 

 

 

 

Zur Startseite Kontaktformular aufrufen