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Aktualisiert 3.9.2010

 

 

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Goldglöckchen, Chinesenlaterne (Sandersonia aurantiaca) 
Goldglöckchen, Chinesenlaterne (Sandersonia aurantiaca) / Copyright Floramedia (Schweiz) AG

Das Goldglöckchen, botanisch Sandersonia aurantiaca, gehört zur Familie der Liliengewächse (Liliaceae). Es gibt von dieser Pflanzengattung nur diese eine Art. Die Heimat ist Südafrika. Das Goldglöckchen ist eine mehrjährige, Knollen bildende, zierliche Pflanze mit rankenden Trieben und wird etwa 70 cm hoch. Die Blätter sind wechselständig am Trieb angeordnet, lanzettlich und etwa 10 cm lang. Die Spitzen der Blätter sind zu Ranken ausgebildet. Die hängenden, leuchtend orangegelben bis 3 cm grossen Blüten haben die Form eines Glöckchens oder einer Laterne und erscheinen von Juli bis August. Sie wachsen einzeln in den oberen Blattachseln. Die Pflanze ist giftig. Den Sommer hindurch, sobald keine Fröste mehr zu erwarten sind, gedeiht Sandersonia am besten im Freien auf dem Balkon oder einer Terrasse. Sie mag einen sonnigen bis halbschattigen Standort. Im Handel wird diese Pflanze oft in Form von Knollen angeboten. Diese pflanzt man in einen Topf mit humoser, gut durchlässiger Erde, ca. 5 - 10 cm tief. Der Topf soll an einen hellen Platz ohne direkte Sonnenbestrahlung gestellt werden. Giessen Sie zu Beginn sparsam und steigern Sie die Wassergabe erst nach und nach mit dem Wachstum der Pflanze. Der Austrieb erfolgt ca. ab März. Da die Triebe rankend sind, brauchen sie eine Kletterhilfe. Im Fachhandel sind solche Blumespaliere erhältlich. Während der Vegetationszeit von Frühling bis Herbst soll diese Pflanze regelmässig gegossen werden. Staunässe ist aber zu vermeiden; die Knollen können sonst faulen. Dünger wird je nach Art des Düngers jede Woche oder alle zwei Wochen verabreicht. Im Herbst, nach der Blüte verwelken die Triebe und die Pflanze beginnt ihre Ruhezeit. Am besten stellt man den Topf an einen eher kühlen Ort bei 10 - 15 ° C. Während dieser Zeit hält schränkt man die Wassergabe ein. Die Knollen können auch ausgegraben und kühl und trocken überwintert werden. Im folgenden Frühling werden die Knollen in einen neuen Topf mit frischer Erde umgetopft und wieder angetrieben. 

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